Die kurze Version
Für alle, die zuerst wissen wollen, worum es geht, bevor sie sich durch fünf Module klicken: Hier steht das Wesentliche in knapper Form.
Worum es geht
Der Kurs zeigt, wie Freiberufler und Soloselbstständige ein eigenes, einfaches Controlling aufbauen, ohne dafür eine laufende Buchhaltung zu beauftragen. Im Zentrum steht ein monatlicher Kassensturz, der in ungefähr einer halben Stunde erledigt ist, wenn die Struktur einmal steht.
Statt komplexer Software arbeitet der Kurs mit fünf Rechenblättern. Jedes Blatt deckt einen Teilbereich ab und baut auf dem vorherigen auf. Am Ende entsteht ein Blick auf die eigenen Finanzen, der Umsatz und Gewinn klar trennt, kommende Monate einschätzbar macht und rechtzeitig zeigt, wenn etwas vom Plan abweicht.
Was der Kurs konkret vermittelt
Eine feste Monatsroutine
Statt jeden Monat neu zu überlegen, folgt der Kassensturz einer festen Reihenfolge von Schritten.
Klare Trennung von Umsatz und Gewinn
Ein Denkmodell für den Kopf, ergänzt um eine passende Tabellenlogik.
Blick auf drei Monate
Eine Liquiditätsvorschau, die zeigt, wie sich die kommenden Wochen finanziell entwickeln könnten.
Rücklagen ohne Bauchgefühl
Eine Systematik, um Rücklagen für Steuervorauszahlungen laufend und nachvollziehbar zu bilden.
Ein Signal bei Abweichung
Ein einfaches Frühwarnsystem zeigt an, wenn ein Monat unter dem eigenen Plan liegt.
Was der Kurs bewusst nicht ist
Der Kurs ersetzt keine Buchführungspflicht, keine Steuererklärung und keine individuelle Steuerberatung. Er liefert keine Rechtsauskunft und keine Finanzberatung im engeren Sinn, sondern eine organisatorische Struktur, mit der Selbstständige ihre eigenen Zahlen besser einordnen können. Wer konkrete steuerliche Fragen hat, wendet sich weiterhin an eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater.
Kurz beantwortet
Brauche ich Vorkenntnisse in Buchhaltung?
Nein. Der Kurs setzt keine buchhalterischen Vorkenntnisse voraus. Die Rechenblätter sind so aufgebaut, dass die einzelnen Schritte nachvollziehbar erklärt werden.
Ersetzt der Kurs meine Steuerberatung?
Nein. Der Kurs ist ausschließlich organisatorisch gedacht und stellt keine Steuer- oder Finanzberatung dar.
Wie viel Zeit braucht die monatliche Anwendung?
Nach der Einrichtung ist für den laufenden Kassensturz üblicherweise etwa eine halbe Stunde pro Monat vorgesehen. Der genaue Zeitaufwand hängt von der individuellen Beleglage ab.
Welche Software brauche ich?
Die Rechenblätter sind tabellenbasiert und lassen sich mit gängigen Tabellenkalkulationsprogrammen nutzen, eine spezielle Buchhaltungssoftware ist nicht erforderlich.
Lieber die ausführliche Sicht?
Auf der nächsten Seite werden alle fünf Module und Rechenblätter im Detail beschrieben.